Die Zungendiagnose
Die TCM geht davon aus, dass unsere Zunge genauso wie unsere Füße und Ohren jeweils eine bestimmte Topografie aufweist, d.h., dass jedem Areal ein bestimmtes Organ mit seinem dazugehörigen Funktionskreis zugeordnet ist. Die westliche Medizin nennt diese bestimmten Gebiete Reflexzonen. Die Zunge spielt in der Diagnostik der TCM eine sehr große Rolle, gibt sie doch wesentliche Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten bzw den Krankheitsverlauf preis. Eine im Normbereich liegende Zunge ist frei beweglich, rosa, leicht feucht und glänzend. Der dünne weißliche Belag ist nicht abwischbar. Zu einer ausführlichen Zungendiagnose gehört eine gründliche Inspektion der Zungenform und Größe, der Farbe und des Belags. Besondere Auffälligkeiten wie zB Zahnabdrücke, Papillen oder Furchen werden genauso ausgewertet wie ein Zittern oder eine Steifigkeit der Zunge. Der Patient hat 2 Stunden vor der Zungendiagnose nichts gegessen und außer Wasser nichts getrunken. Er zeigt mehrmals hintereinander für jeweils 2-3 Sekunden seine Zunge. Nach Aufforderung streckt er sie gerade und locker heraus, danach werden mit einer Kopfdrehung verbunden die Seitenränder betrachtet. Zum Schluss der Zungeninspektion wird der Patient aufgefordert, die Zunge hinter die Schneidezähne zu klemmen, sodass die Unterseite der Zunge betrachtet werden kann. Hier wird der Füllezustand der Unterzungenvenen notiert, der weiteren Aufschluss gibt über den energetischen Zustand des Patienten. Nur ein geübter Therapeut kann eine Zunge richtig interpretieren und Rückschlüsse auf eventuell pathogene Faktoren ziehen. Die Zungendiagnose ist in der TCM Diagnostik unerlässlich und muss mit dem Resultat der Pulsdiagnose übereinstimmen. Ein Laie sollte sich seine Zungendiagnose nicht „ergoogeln“ !
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 Dorothea Alogas
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