Moxibustion
Aus dem Wortstamm Aku - punktur ergibt sich in der Übersetzung nicht nur das Stechen sondern auch das Brennen, was Moxibustion genannt wird. Bei der Moxibustion werden kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifussfasern (Moxa) auf oder über bestimmten auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkten oder ganzen Körperarrealen verglüht. Es entsteht eine angenehme heilsame Wärme, besonders bei sogenannten Kälte- oder Schwächemustern indiziert ist und den Fluss des Qi innerhalb der Meriadiane anregt. Es gibt eine Vielfalt von Moxibustionstechniken. Ich bevorzuge das Moxen mit dem Moxaofen für größere Arreale, mit einer oder mehreren Moxazigarren für kleinere Gebiete und das gezielte Verglühen von Moxakraut auf einem Akupunkturpunkt, was auf einer Akupunkturnadel oder einer Unterlage wie zB. einer Ingwerscheibe aufgebracht ist. Der Beiufuss aus der Pflanzengattung Artemisia gilt seit alters her als Heil- und Gewürzpflanze. Die im Frühjahr gesammelten Blätter werden getrocknet, gereinigt, zerrieben und zu einer feinen leichten Watte aufbereitet. Aus diesem „Watteknäuel“ werden je nach gewünschter Größe Teile herausgerupft und auf Nadeln gesetzt bzw. im Moxaofen ausgebreitet, bevor es entzündet wird. Die Moxazigarre ist schon vorgeformt und deshalb gleich einsatzbereit. Nach dem Anzünden fängt das Kraut an zu verglimmen, wobei ein äußerst intensiver Geruch entsteht.
 Praxiskonzept Die Therapeutin Die Praxis Behandlungen Aktuelles Kontakt Impressum
Praxis für Psychosomatik und TCM
Willkommen
Willkommen
Praxis für Psychosomatik und TCM                  
 Dorothea Alogas
Zurück