Akupunktur
Die Grundlagen der TCM wurden in schriftlicher Form erstmals dargelegt im „Buch des Gelben Kaisers zur Inneren Medizin“ Huang Di Nei Jing, das wahrscheinlich aus der Zeit zwischen 475 und 221 vor Christi Geburt stammt. Dieses Buch ist das Grundlagenwerk der Traditionellen Chinesischen Medizin im Allgemeinen und der Akupunktur und Moxibustion im Besonderen. In Dialogform zwischen dem Kaiser und seinem Leibarzt Chi Po beschreibt es die klassischen therapeutischen und diagnostischen Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin. Es finden sich erste genaue Anweisungen zur Akupunktur, Moxibustion, Schröpfkopfbehandlung sowie zur Zungen-, Puls- und allgemeinen klinischen Diagnostik. Zudem wurden erstmals wichtige theoretische Modelle und Paradigmen dargestellt: Die Lebensenergie Qi, Yin und Yang, die fünf Elemente und die Meridiantheorien. Der Name Akupunktur setzt sich aus zwei lateinischen Wörtern zusammen: acus bedeutet Nadel, pungere stechen.  Die chinesische Bezeichnung lautet Zhen jiu und bedeutet Nadelstechen und Brennen. Basis der Akupunktur bildet das Verständnis, dass Gesundheit Ausdruck des ungehinderten und regelmäßigen Flusses der Lebensenergie Qi ist, die in geordneten Bahnen, den Meridianen, in unserem Körper fließt. Im Krankheitsfall jedoch ist dieser Fluss gestört und unsere Lebensvorgänge sind aus dem Gleichgewicht geraten. Bei der Akupunktur werden dünne Nadeln in bestimmte Punkte auf der Haut, die auf den Meridianen liegen, eingestochen, um einen blockierten Energiefluss zu regulieren und zu harmonisieren, damit das Qi wieder frei fließen kann. Nach einer gründlichen Anamnese und Befunderhebung durch Zungen- und Pulsdiagnostik erstelle ich eine Kombination von Akupunkturpunkten, die ich bei dem jeweiligen Patienten stechen will. In meiner Praxis werden nur sterile Stahlnadeln verwendet, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden. Eine Akupunktursitzung dauert mindestens 30 Minuten, wobei die Patienten im Behandlungsraum auf einer bequemen Liege in angenehmer Atmosphäre und auf Wunsch mit Musik ruhen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Krankheitsverlauf, wobei die Regel gilt: je älter (chronisch) die Erkrankung ist desto länger/häufiger muss der Patient behandelt werden. Bei akuten Symptomen können 2-3 Sitzungen reichen. Verbesserungen des Krankheitsbildes können bis zur 6. Behandlung erst richtig eingeschätzt werden. Das nennt man eine Akupunkturserie. Je nach Chronizität kann man bis zur 10. Behandlung fortfahren oder nach einer Therapiepause eine neue Serie starten. 
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 Dorothea Alogas
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